Gedanken kramen

Stressbewältigung

Der weitestes Weg, die kürzeste Strecke: in sich gegangen.

Elazar Benyoet

Stress entsteht durch alles, was eine Anpassung erfordert. Auch positive Ereignisse können Stress auslösen. Stress ist gesundheitlich unbedenklich. Er befähigt uns, Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Chronischer Stress ist gesundheitsgefährdend.

Hier habe ich Ihnen hilfreiche Übungen zum Reflektieren Ihres Stressniveaus und dem Umgang mit Stress zusammengestellt.

Stressanalyse

Nehmen Sie in Ihre persönliche Stress-Analyse ALLES auf. Jede Situation, ob groß oder klein. Das kann z.B. der heftige Streit mit Ihrem Chef sein, aber auch nur ein flüchtiger Gedanke an eine belastende Situation.

Bewerten Sie den Stressfaktor dabei auf einer Skala von 1 = sehr gering bis 10 = sehr stark.

  • Welche Stressoren gibt es? 
  • Wie lange werden sie dauern?
  • Wie hoch ist die Belastung jetzt, währenddessen, vergangen?
  • Welche Leitmotive, Meinungen, innere Haltungen, Werte, Verhaltensweisen bedingen die Stressoren?
  • Welchen Einfluss hat die Stressreaktion auf den Alltag?
  • Welche Bewältigungsstrategien habe ich?

Persönliche Kraftgeber

Persönliche Kraftgeber sind Dinge und Aktivitäten zur Erholung. Im Vordergrund steht Freude und Spaß. Persönliche Kraftgeber sind nicht aufwändig, sondern klein, wenig zeitintensiv oder "sinnlos" oder nebenbei oder Dinge, bei denen man Engagement zeigt oder Dinge, die einem im Leben wichtig sind.

Persönliche Kraftgeber - Übung

Schreiben Sie auf, welches Ihre bewährten persönlichen Kraftgeber sind? Bauen Sie diese - täglich - in den Alltag ein.

Wichtig

Nehmen Sie das Gute daran wahr. Genießen Sie bewusst. Schalten Sie bewusst ab. So können Sie Entlastung vom Stress finden, Kraft und Energie für vorhandene Anforderungen tanken.

Eine Idee, um positiv zu bleiben...

Das BESTE, was ich heute… 1. gesehen habe, 2. gegessen habe, 3. bekommen habe, 4. für mich getan habe, 5. für andere getan habe, 6. lustig fand.

Atem - Übung

Notfallatmung (6 – 3 – 6 Atemtechnik) alternativ: 4 – 2 - 4 oder 8 - 4 – 8

Die Notfall-Atmung hilft den Organismus wieder von „180“ zurück auf „Null“ zu kommen.

Übungsanweisung: Konzentrieren Sie sich und spüren Sie, welchen Weg der Atem nimmt. Angefangen von der Nasenspitze entlang der Nasenflügel und der Nasenscheidewand vorbei am Rachenraum, entlang der Luftröhre, der Herzebene bis in den Bauch. Nach dieser Sensibilisierung beginnt die Atemfolge:

  • 6 Zählzeiten die Luft durch die Nase einatmen 
  • 3 Zählzeiten die Luft anhalten 
  • 6 Zählzeiten die Luft hörbar ausatmen
Was denken Sie dazu? Lassen Sie uns diskutieren. 
Ich freue mich über Ihren Kommentar

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