Mitten im tiefsten Winter entdeckte ich,
dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.  

ALBERT CAMUS

Aline Kramer-Pleßke

Mein Selbstverständnis

Seit über 40 Jahren arbeite ich mit Menschen in beruflichen oder persönlichen Veränderungssituationen. Meistens sind das Leitungen, Geschäftsführungen und Fachkräfte aus Sozialem, Bildung, Familie und Kultur. In Zeiten wichtiger Um- und Neuorientierungen ist die ganze Person mit ihrem Lebensumfeld gefordert. Ich sehe mich als professionelle Gesprächspartnerin, Resonanz- und Impulsgeberin in Ihrem Prozess. 

Meine Qualifikationen

Dipl.-Sozialpädagogin (ASH) Supervisorin & Coach (DGSv) Wingwave® Coach (CAB) Mediatorin (ASH) Lehrsupervisorin (EZI) BaZi Coach (Bazi Akademie) Lebensthemen klären Coach (R.K. Wichmann) Stressmanagement-Trainerin (AHAB) Erzieherin (FS)

Mein Weg

Mein Weg

Ich habe als Erzieherin angefangen. Die Wende erlebte ich mit 21 und zwei kleinen Kindern, und von einem Tag auf den anderen war fast alles neu. Rückblickend war das eine ziemliche Anpassungsleistung. Seitdem weiß ich, dass es fast immer einen nächsten Schritt gibt.

Danach habe ich Sozialpädagogik studiert und im Jugendamt, in der Erziehungs- und Familienberatung und viele Jahre in der Schulsozialarbeit gearbeitet. In einem Brennpunktgebiet habe ich ein Projekt für Jugendliche mitgeleitet, die nicht mehr zur Schule gingen. Mit 36 habe ich die Leitung für 40 Mitarbeiter:innen übernommen.

Ich habe für diese Arbeit gebrannt, manchmal mehr, als mir gutgetan hat. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich dabei selbst aus dem Blick verloren hatte. Ich habe mir Unterstützung geholt und viel über mich gelernt, zum Beispiel über meinen Antreiber „Mach es allen recht“, der in vielen Verkleidungen daherkommt. 2012 habe ich mich selbstständig gemacht und eine dreijährige Weiterbildung zur Supervisorin und Coach angeschlossen.

Ich kenne das Verheizen also von innen, und ich weiß, was hilft. Genau das gebe ich heute weiter.
Die ganze Geschichte erzähle ich in Episode 1 meines Podcasts „Verheizt?“. Hier können Sie hören.

Was ich gelernt habe

Ich gebe es zu: Ich bin ein Fortbildungsjunkie. Neues zu lernen hat mir immer Spaß gemacht, und ich habe mir dafür gute Ausbildungen gesucht, meistens über mehrere Jahre und mit anerkannten Abschlüssen.

„Supervisorin“ und „Coach“ sind keine geschützten Berufsbezeichnungen, jede und jeder darf sich so nennen. Gerade deshalb war mir Qualität wichtig. Nach dem Studium der Sozialpädagogik habe ich mich zur Mediatorin ausbilden lassen und später drei Jahre lang zur Supervisorin und Coach nach den Standards der DGSv. Dazu kamen Methoden, die ich heute gezielt einsetze: Wingwave, das Lebensthemen-Coaching, das Zürcher Ressourcenmodell, BaZi und die Arbeit als Trainerin für Stressbewältigung.

Heute gebe ich einen Teil davon weiter: Am Evangelischen Zentralinstitut für Familienberatung begleite ich als Lehrsupervisorin angehende Supervisor:innen.

Meine Arbeitsweise

Ich betrachte möglichst viele Aspekte und Facetten von Körper, Geist, Emotionen, Seele und deren Wechselwirkungen. 

Ich arbeite systemisch. Das bedeutet, dass ich im Beratungsprozess nicht nur Ihre Persönlichkeit sehe, sondern auch Ihr Umfeld als soziales System in den Blick nehme. Dabei hat jeder Mensch eine bestimmte Art die Wirklichkeit zu betrachten. Das nehme ich sehr ernst. Verschiedene Perspektiven, die Anforderungen von außen, individuelle Vorhaben, persönlichen Kompetenzen und Ressourcen werden reflektiert, gestärkt und zusammengeführt. So können Sie sich entwickeln. Ich habe ein Coachingprogramm erarbeitet, das immer individuell angepasst wird. Verschiedene, zuweilen ungewöhnliche Tools und Herangehensweisen, ermöglichen äußerst interessante Sichtweisen und halten AHA Effekte bereit. Sie helfen uns im Coaching einen möglichst umfassenden, ganzheitlichen Blick auf Ihre Persönlichkeit zu erhalten. Im Lebensthemen Coaching arbeite ich tiefenpsychologisch.

Meine Rolle als Beraterin verstehe ich primär als aktive Gesprächspartnerin und Begleiterin für Ihre individuellen Veränderungsprozesse. Ich höre aktiv zu, beobachte, frage nach und beschreibe, was ich sehe. Sie nehmen sich, was Sie brauchen können. Ich sorge für die Struktur und den Rahmen, und halte methodische und fachliche Hilfen bereit. Sie finden Ihre Lösung, entscheiden und sind verantwortlich für das Handeln. Sie werden wachsen! Diskretion und absolute Vertraulichkeit sind selbstverständlich.

Sie haben Interesse noch mehr über meine Arbeitsweise zu erfahren. Dann lesen Sie hier mein Experteninterview.

Lieblingsbeschäftigungen Privat

Ich mag Vieles. Menschen, Natur, Nachdenken (Gedanken kramen),
Literatur (u.a. den Geruch von Büchern), mit Bleistift schreiben, Kulinarisches (guten Wein), Kultur …

Garten

Eine besondere Leidenschaft hege ich für meinen Garten. Das Landleben, in der Erde wühlen und draußen SEIN finde ich herrlich…

Musizieren

Erlebtes verwandle ich in Songtexte und erfinde die Musik dazu. Ich bin die Sängerin der Big Band Brandenburg.

Gemütlichkeit

"Is dit Jemütlichkeit" sagen wir Berliner, wenn es so richtig schön ist... und das natürlich gern in Gemeinsamkeit mit Freunden. 

Essen

Ohne gutes Essen wäre das Leben nur halb so schön. Dabei muss es nichts Besonderes sein. Streuselkuchen aus eigener Pflaumenernte ist ein Genuss. 


Lieblingssatz

Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein.

Auszeit

So oft wie möglich versuche ich mir kurze, kleine Inseln zu schaffen. Die Ostsee oder Thermengänge stehen hier ganz oben auf meiner Liste.

Lesen & Schreiben

Ich lese sehr gern. Sich in Erzählungen verlieren, staunen und mit fiebern, finde ich zauberhaft. Wenn ich die Muse finde, schreibe ich Erlebnisse auf, entwickle selber Geschichten. Einige finden Sie auf meinem Blog.

Familie

Ich genieße meine Familie, das gute Verhältnis zu meinen erwachsenen Kinder, bin immer wieder erstaunt über meine 3 kleinen Enkelkinder und so glücklich mit meinen Mann. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

So schöpfe ich Kraft für meine Arbeit

Etwa dreimal im Jahr lade ich zu meinem Salon „Gedanken kramen“ auf meine Dachterrasse ein. Es kommen Menschen, die sich meistens nicht immer kennen. Erst wird gegessen, getrunken und geredet, dann ziehen wir ein Thema aus dem Gedankenkrambeutel. Dazu gibt es Texte, Musik und Fragen, und wir erzählen uns Geschichten. Es wird gelacht, manchmal auch geweint. Am Ende sind wir alle reicher.

Sie wissen nicht wo Sie anfangen sollen?