Häufige Fragen zu Supervision und Coaching (FAQ)
Diese Fragen höre ich im Kennenlerngespräch immer wieder. Wenn Ihre nicht dabei ist, fragen Sie mich gern direkt.
Erste Schritte
Mit einem kostenlosen Kennenlerngespräch. Es dauert etwa 30 Minuten und findet online statt. Sie erzählen mir, worum es geht, und wir klären, ob Supervision oder Coaching passt und ob wir gut zusammenarbeiten können. Danach entscheiden Sie (und auch ich) in Ruhe.
Das müssen Sie vorher auch nicht wissen. Grob gesagt: Im Coaching steht Ihr persönliches Anliegen im Mittelpunkt, zum Beispiel eine neue Leitungsrolle oder eine schwierige Entscheidung. In der Supervision schauen wir zusätzlich auf Ihr Team, Ihre Rolle und die Strukturen, in denen Sie arbeiten. Oft überschneidet sich beides. Im Kennenlerngespräch finden wir heraus, was für Sie gerade richtig ist.
Nein. Viele kommen, wenn es schon lange schwierig ist. Aber Supervision und Coaching helfen genauso, wenn Sie sich auf eine neue Aufgabe vorbereiten oder einfach mit Abstand auf Ihre Arbeit schauen wollen. Je früher, desto leichter.
Ja, und zwar bundesweit. Etwa die Hälfte meiner Arbeit findet online statt, und viele Klient:innen sind überrascht, wie gut das funktioniert. Ich arbeite mit Zoom, wenn es bei Ihnen gar nicht anders geht, auch mit Teams. Sie brauchen nur einen Computer mit Kamera und den Link, den ich Ihnen schicke. Persönlich treffen wir uns in Berlin-Pankow oder in Brandenburg an der Havel.
Vor allem für Leitungen, Geschäftsführungen, Fachkräfte und kleinere Teams aus Sozialem, Schule, Familie und Kultur: Kitas, Jugendhilfe, Schulsozialarbeit, Frauenzentren, Hospizdienste, Kultureinrichtungen. Manchmal kommen auch Menschen aus anderen Branchen zu mir, auch das passt.
Ablauf, Kosten und Formales
Nach dem Kennenlerngespräch vereinbaren wir einen Kontrakt: woran wir arbeiten, wie oft wir uns treffen und wer bezahlt. Im Coaching erstelle ich danach einen Plan, den wir gemeinsam besprechen. Am Ende steht ein Abschluss: Was hat sich verändert, was nehmen Sie mit?
Eine Sitzung dauert 90 Minuten, im Coaching wie in der Supervision. In der Supervision liegen meistens vier bis zwölf Wochen zwischen zwei Terminen, in akuten Lagen am Anfang auch weniger. Im Coaching sind es mindestens 14 Tage, damit sich im Alltag etwas bewegen kann. Das Lebensthemen-Coaching ist ein einzelner Termin von drei Stunden.
Das hängt von Ihrem Anliegen ab. Im Coaching sind manche Themen nach drei oder fünf Sitzungen gut sortiert, andere begleite ich über ein ganzes Jahr. Supervision läuft oft über mehrere Jahre, weil Teams und Leitungen sie als festen Ort zum Nachdenken nutzen. Was für Sie passt, besprechen wir am Anfang und schauen zwischendurch, ob es noch stimmt.
Das hängt vom Format und vom Umfang ab, also davon, ob Sie Supervision oder Coaching möchten, einzeln oder als Paket über mehrere Monate. Vor- und Nachbereitung sind immer enthalten. Als Kleinunternehmerin stelle ich keine Umsatzsteuer in Rechnung. Meine Preise und Pakete besprechen wir im Kennenlerngespräch.
Bei Supervision bezahlt meistens der Träger oder Arbeitgeber. Die Rechnung geht dann direkt dorthin. Viele Leitungen beantragen Supervision oder Coaching bei ihrem Träger. Wenn Sie dafür Informationen über mich und mein Vorgehen brauchen, schicke ich Ihnen das gern. Als Kleinunternehmerin stelle ich keine Umsatzsteuer in Rechnung, der Preis ist also der Endpreis. Natürlich können Sie auch selbst bezahlen.
Eine schriftliche Vereinbarung über den Rahmen unserer Zusammenarbeit: Anliegen und Ziel, Anzahl und Abstand der Sitzungen, Ort, Honorar und wer bezahlt. Ohne Kontrakt starten wir nicht. Das schützt Sie und mich.
Bitte sagen Sie spätestens 48 Stunden vorher ab, dann vereinbaren wir einen neuen Termin. Bei einer späteren Absage berechne ich das volle Honorar.
Ja, selbstverständlich. Ich habe Schweigepflicht, und was in der Sitzung besprochen wird, bleibt dort. In längeren Supervisionsprozessen sind manchmal Bilanzgespräche vom Träger gewünscht. Personenbezogene Themen sind von diesen Gesprächen selbstverständlich ausgeschlossen, über Strukturen und Rahmenbedingungen kann gesprochen werden. Aber auch, was dort zur Sprache kommt, stimme ich immer vorher mit Ihnen ab.
Supervision und Coaching sind in der Regel keine Leistungen der Krankenkasse. Eine Ausnahme ist Wingwave-Coaching. Sie sind bei der KKH versichert? Hier können die Kosten anteilig übernommen werden. Fragen Sie am besten vorher nach.
Supervision
Supervision ist Beratung für die Arbeit. Sie bringen eine Frage oder Situation aus Ihrem Berufsalltag mit, und wir schauen sie mit Abstand an: Was passiert da gerade, welche Rolle spielen Sie, welche das Team und die Einrichtung? Am Ende wissen Sie, was Ihr nächster Schritt ist.
In der Einzelsupervision geht es um Ihre Fragen und Ihre Rolle. Die Leitungssupervision ist für Leitungen und Geschäftsführungen, oft auch für ganze Leitungsteams. In der Teamsupervision schauen wir auf die Zusammenarbeit im Team, bei mir für Teams bis etwa sechs Personen. In der Fallsupervision besprechen wir einzelne Fälle aus Ihrer Arbeit, damit Sie sicherer handeln können.
„Supervisorin“ und „Coach“ sind keine geschützten Berufsbezeichnungen. Fragen Sie deshalb nach der Ausbildung, einer Verbandsmitgliedschaft und danach, wie die eigene Arbeit überprüft wird. Ich bin Mitglied der DGSv, Lehrsupervisorin am Evangelischen Zentralinstitut für Familienberatung und lasse meine Arbeit regelmäßig in Kontrollsupervision und Intervision anschauen. Und am wichtigsten: Es muss zwischen uns passen. Dafür ist das Kennenlerngespräch da.
Coaching
Nein. Coaching ist für Menschen, die gesund sind und für eine bestimmte Frage Unterstützung suchen. Eine Erkrankung behandle ich nicht. Wenn ich merke, dass Ihr Anliegen in therapeutische Hände gehört, sage ich Ihnen das offen. Manchmal hilft Coaching die Zeit zu überbrücken, bis man eine passende therapeutische Unterstützung gefunden hat.
Die Antworten, die wirklich zu Ihnen passen, finden Sie selbst. Ich helfe dabei mit Fragen, Rückmeldungen und Impulsen von außen. Und wenn ich anderer Meinung bin, sage ich das auch.
Coaching kann helfen, Belastungen früh zu erkennen, Muster zu verstehen und neue Wege im Umgang damit zu finden. Wenn die Erschöpfung auch nach Pausen oder im Urlaub nicht weggeht, lassen Sie das bitte ärztlich abklären. Coaching ersetzt keine Behandlung, kann sie aber gut ergänzen. Mehr dazu lesen Sie in meinem Beitrag Burnout bei Führungskräften.
Bevor Sie Ihren Beruf infrage stellen, lohnt es sich zu klären, woher die Unzufriedenheit kommt: aus den Rahmenbedingungen, aus Ihrer Rolle oder aus einer Belastung, die schon lange zu groß ist. Oft sieht die Antwort danach anders aus. Und manchmal ist ein Wechsel genau richtig. Beides darf im Coaching Platz haben.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Dann fragen Sie mich einfach. Im Kennenlerngespräch ist Zeit dafür.




